NIS 2 Informationsveranstaltung
Die EU-NIS-2-Richtlinie umfasst eine Vielzahl von Inhalten, die von nationalen Cybersicherheitsstrategien über die Rolle der Behörden bei Cybersicherheitsvorfällen bis hin zu Sanktionen und Bußgeldern reichen.- Die nationale Cybersicherheitsstrategie ist ein zentraler Bestandteil, der Ziele und Prioritäten des Landes sowie Mechanismen zur Risikobewertung und Zusammenarbeit im Falle von Sicherheitsvorfällen umfasst.
- Die Sensibilisierung der Bürgerinnen und Bürger und die Sicherheit in der Lieferkette sind wichtige Aspekte.
- Ein weiterer Aspekt ist die Verpflichtung der Leitung, die sicherstellen muss, dass angemessene Maßnahmen zur Risikobewältigung ergriffen werden. Dies umfasst sowohl das Risikomanagement als auch die Sicherheitsbewusstseinsbildung innerhalb des Unternehmens.
- Das Risikomanagement spielt eine zentrale Rolle und sollte auf den Grundsätzen der ISO 27001-Reihe basieren. Dabei ist es wichtig, dass der Aufwand für die Risikoanalyse im angemessenen Verhältnis zum Nutzen steht.
- Besondere Aufmerksamkeit wird auch der Cybersecurity in der Lieferkette gewidmet, um sicherzustellen, dass Sicherheitsvorfälle bei Dienstleistern keine ernsthaften Auswirkungen auf kritische Einrichtungen haben.
- Eine der wichtigsten Verpflichtungen ist die Meldepflicht bei Sicherheitsvorfällen, bei der Unternehmen ernsthafte Vorfälle an die nationalen Behörden melden müssen. Diese Meldungen unterliegen bestimmten Fristen und müssen detaillierte Informationen enthalten.
- Für Verstöße gegen die Richtlinie können Geldstrafen verhängt werden, die sich an einem Prozentsatz des weltweiten Umsatzes des Unternehmens orientieren, wobei auch konkrete Höchstbeträge festgelegt sind.
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